FRAUEN KÄMPFT UND WEHRT EUCH!

Wir wollen mit dieser Internetseite daran erinnern, dass in jedem Kampf Frauen eine entscheidende Rolle spielen. Ohne die Beteiligung der Frau ist eine Revolution unmöglich und zum Scheitern verurteilt. Denn die Frauen sind die Hälfte der Menschheit, ihre Unterdrückung fußt auf der gleichen Grundlage wie die Unterdrückung ihrer Klassenbrüder und nur der gemeinsame Kampf um die Macht kann den Kampf für die Emanzipation mit sich führen.

Unterdrückung erzeugt immer Widerstand. Durch die doppelte Unterdrückung und Ausbeutung der Frau haben wir Frauen doppelten Grund zum Kämpfen. Dieser Kampf kann wie spätestens jede Erfahrung der Kämpfe des internationalen Proletariats zeigt nicht ohne eine fähige Organisation geführt werden. Diese Organisation ist und kann nur die Kommunistische Partei sein. Eine Organisation benötigt als Grundlage freilich eine Ideologie, heute ist die meist fortgeschrittene Ideologie der Marxismus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus mit den universell Beiträgen des Vorsitzenden Gonzalo. Genau dieser brachte uns Marxisten auch die Antwort in Bezug auf die Frage der Frau, den Proletarischen Feminismus. Dieser ist Teil der Ideologie des Proletariats und kann konsequenterweise nur in engster Verbindung mit ihr existieren.

Wir hoffen dass wir mit dieser Seite einen Beitrag für die Revolutionäre Frauenbewegung im deutschsprachigen Raum leisten können.

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Marsch für das Leben? Wohl eher Marsch gegen Frauenrechte

Am 16. September 2017 fand zum 13. Mal in Berlin der „Marsch für das Leben statt, rund 7500 Teilnehmer reisten aus der ganzen BRD an. Hierbei handelt es sich um eine als „Trauermarsch“ getarnte Demonstration selbsternannter „Lebensschützer“ für ein generelles Abtreibungsverbot. Mit Kreuzen und Bannern „gedachten“ bzw. „trauerten“ die christlichen Fundamentalisten an diesem Tag an bzw. um die abgetriebenen Föten.

Anlässlich der Demonstration wurden von mindestens 2000 Gegendemonstranten kraftvolle Aktivitäten entwickelt, wir möchten an dieser Stelle ein paar Anmerkungen zu der Thematik der Abtreibung machen.

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Frauenrechte: Errunenschaft der bürgerlichen Demokratie?

Wollten die Herrschenden den Frauen vor zwölf Jahren wirklich noch weismachen, dass sie nun aber wirklich alles in der BRD erreichen könnten, wurde den Frauen Merkel als Hoffnungsträgerin einer „Verweiblichung“ der Bundesrepublik (was auch immer das sein soll) vorgestellt, so ist das allgemeine Fazit zu ihrer Frauen- bzw. Gleichstellungspolitik doch mehr als vernichtend. Frauen verdienen immer noch knapp 25 % weniger als Männer (eine Zahl, die sich in der bürgerlichen Statistik so oft verändert, dass eine ständige Beschönigung offensichtlich scheint), das Elterngeld soll Frauen an den Herd ketten, beim Ehegattensplitting verliert zwangsläufig die proletarische Frau  und der sogenannte „Nein heißt Nein“-Paragraph verändert auch nichts an den täglichen Ausdrücken des Patriarchats.

Selbst die Frauen der herrschenden Klasse, haben es nicht erreicht, die Anwendung der Frauenquote umzusetzen. In ihren drei bisherigen Legislaturperioden, ob nun als Koalition mit der SPD oder der FDP, haben die Herrschenden (mit Merkel als Kanzlerin) wieder bewiesen, dass Frauenrechte für sie Nebensache sind. Für sie sind die Frauen nur interessant, wenn sie den Interessen der Herrschenden und somit den Imperialisten dienen. Dass sich jetzt führende Mitglieder der SPD oder der Grünen auf einmal als Verfechter der Frauenrechte aufspielen, ist auch nichts Neues, wollen sie sich doch bei der kommenden Wahl ein Stück vom Kuchen der Wahlbeteiligung abschneiden. Das passt mit ihren schwammigen Aussagen zusammen, wollen sie es sich doch nicht mit der jetzt regierenden Parteien und möglichen Koalitionspartnern verscherzen. Sogenannte Realpolitik eben.

Passend zu diesen schwammigen Aussagen, formiert sich nun eine kleinbürgerlich feministische Gruppe, die sich „Die Frauen gegen die AfD“ nennt. Ihre Übereinstimmung mit der bürgerlichen Demokratie und der bisherigen Regierung offenbart ihre bürgerliche Herkunft und Haltung: „Von uns haben die wenigsten in den letzten Jahren politisch gearbeitet, wir waren in unserer Komfortzone, hier haben wir uns eingemuckelt. Alles war schön.“ Jetzt wird diese „Komfortzone“ angegriffen. Die AfD will unter anderem gegen das Recht auf Abtreibung vorgehen und Frauen wieder als Gebärmaschinen in die Reproduktionsarbeit verbannen. Dass das ein Angriff auf das gemütliche Leben als gut situierte Frauen, auf die große Karriere, ist, ist offensichtlich. Doch in diesem Protest gegen die offensichtlich patriarchale und erzreaktionäre Partei, wird aus den Augen verloren, wem die Frauen heute zu verdanken haben, dass sie, wenn auch stark beeinträchtigt durch Bürokratie und Gehirnwäsche, abtreiben können, oder dass Vergewaltigung innerhalb der Ehe verboten ist. Dies alles sind Errungenschaften einer kämpferischen Frauenbewegung, die in diesem Land erst wieder entwickelt werden muss. Die proletarischen Frauen können sich, im Gegensatz zu den bürgerlichen, nicht auf die Versprechen der Herrschenden berufen, diese werden immer gebrochen. Proletarische Frauenbewegungen in Peru und Brasilien, unter der Führung der Kommunistischen Parteien zeigen, dass der einzige Weg sich von dem Joch des Imperialismus und Patriarchat zu befreien, nur der Weg einer proletarischen Revolution sein kann. Es ist ein Kampf gegen das ganze imperialistische System und so auch gegen den imperialistischen Staat und nicht nur gegen die faschistischen Parteien, die auf diesem Grund agieren. Darum hat der Wahlboykott auch für die Frauen eine dringende Bedeutung, denn Ausbeutung abwählen das klappt nie!

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Die Volksfrauenbewegung macht einen Sprung

 

Die Genossen der FERP stellen in einem kürzlich erschienen Artikel die Bedeutung und Notwendigkeit der Entwicklung von Volksfrauenbewegungen hervor. Wir begrüßen die Entwicklung des proletarischen Feminismus in Chile. Es folgt eine inoffizielle Übersetzung des Textes. 

Die Volksfrauenbewegung macht einen Sprung

Frauen in aller Welt entwickeln ihre revolutionäre Rolle und demonstrieren die Notwendigkeit von ihrer Beteiligung in dem Kampf für die Umwandlung von dieser alten und verrotteten Gesellschaft. Die lateinamerikanischen Frauen stehen dem in nichts nach. Weiterlesen

Die Vergewaltiger des indischen Staates

 

Vor zehn Jahren, am 10. August 2007, überfiel die indische Reaktion in Form der anti-maoistischen Spezialeinheit Greyhound ein Adivasi-Dorf in Visakhapatnam, einem Distrikt von Andhra Pradesh. Dabei wurden elf Frauen auf brutalste Art vergewaltigt. Am 23. August diesen Jahres sollte nun eine  erste Verhandlung stattfinden. Der Ablauf des Greyhound-Einsatzes und die darauffolgenden sozialen Folgen der Frauen zeigen, wie der alte indische Staat einen Krieg gegen das Volk führt, und wie notwendig der Volkskrieg in Indien ist. Weiterlesen

Women‘s Month in Südafrika

2016 wurde jede vierte Frau in Südafrika Opfer patriarchaler Gewalt ihres Partners. Alle sechs Stunden wurde eine Frau durch ihren Partner oder andere vertraute Personen ermordet. Ein Ausdruck der Halbfeudalität, die bis heute in dem Land herrscht. Dieses Jahr findet der Womens Month statt, 16 Tage mit Aktionen, die auf das bestehende Problem aufmerksam machen sollen, dass die Frauen keine Hilfe vom Staat zu erwarten haben, wenn sie sich überhaupt trauen, die Gewalttaten anzuzeigen. Ein paar Tage, die aufzeigen sollen, dass das Problem ein strukturelles ist. Besonders die Täter werden immer jünger, jugendliche Täter sind keine Seltenheit.

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Wenn die Schickeria zum wählen aufruft

Die Herrschenden der BRD haben ein Problem. Ein Problem, das sich immer mehr herauskristallisiert: Immer weniger Menschen gehen zu ihren Wahlen, die außer die Legitimation dieser menschenverachtenden Politik nichts zu bieten haben. Bei der letzten Bundestagswahl 2013 lag die Wahlbeteiligung nur bei 71,5 %, nicht mal drei Viertel aller Wahlberechtigten. Und jede Wahl aufs Neue entdeckt die Bourgeoisie kurz vorher eine Zielgruppe, die sonst nicht für sie zu existieren scheint: die Frauen. Neben der eigenen Propaganda der bürgerlichen Parteien, wie z. B. den obligatorischen Forderungen nach gleichem Lohn, mehr KiTa-Plätzen, usw., versuchen dieses Jahr bürgerliche sogenannte „Frauenmagazine“, mehr Frauen an die Wahlurnen zu locken. Weiterlesen